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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

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Über Theresa S.

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Bisher hat Theresa S., 59 Blog Beiträge geschrieben.

Russland: „Je mehr wir für unsere Überzeugungen leiden, desto mehr sind sie uns wert“

Nadeschda Rossinskaja, Fotografin und Fotomodell in Russland, unterstützte nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine mit der von ihr gegründeten „Armee der Schönheiten“ – eine Bewegung gleichgesinnter Frauen – Flüchtlinge aus den vom russischen Militär besetzten Gebieten der Ukraine. Wegen ihres Einsatzes für die Menschenrechte Sie wurde am 20. Juni 2025 zu 22 Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt.

Armenien: Desinformation – Mittel der politischen Einflussnahme

In kaum einem Land war Desinformation so verbreitet wie in Armenien vor den Parlamentswahlen am 7. Juni 2026. Russland versuchte die Wahl durch gezielte Desinformationskampagnen zu verhindern. Unter dem Titel „Überwachung von Desinformationsströmen“ unterstützt der IGFM in diesem Jahr ein Medienprojekt ihrer Sektion in Armenien, das moderne Informationsumfeld und internationale Methoden des Faktenchecks behandeln soll.

Belarus/Litauen: Von Minsk nach Vilnius – der Fall Maksim

Allein für die bloße Teilnahme an friedlichen Demonstrationen wurde Maksim zu fünf Jahren Haft verurteilt. Dezember 2025 wurde Maksim im Zuge internationaler Bemühungen aus einer belarusischen Strafkolonie entlassen und nach Litauen gebracht. Dort wollte er sich ein Leben aufbauen, doch er wurde betrogen und bestohlen und landete wieder auf der Straße. Er ist traumatisiert und braucht Hilfe, die er bei der Organisation "unser Haus" gefunden hat.

Pakistan: Die schwere Last der Schuldknechtschaft

Um sich medizinisch versorgen zu lassen, musste Akram Masihs sich von dem Besitzer einer Ziegelei Geld leihen, was ihn noch tiefer in die Verschuldung trieb. Seine Frau und seine kleinen Kinder müssen mithelfen, um auf die erforderliche Menge an Ziegelsteinen zu kommen, die ihnen das Überleben sichert. Die Kinder können nicht in die Schule gehen: Ohne Lesen, Schreiben und Rechnen zu können, ist es aber fast unmöglich, diese Abhängigkeit hinter sich zu lassen.

Nigeria: Stärkung der Verbliebenen durch Solidarität mit den Überlebenden

Am 26. Juli 2026 überfiel eine radikalisierte Bande von Hirtennomaden der mehrheitlich muslimischen Bevölkerungsgruppe der Fulani das Dorf Naridon (Bezirk Kauru) im Bundesstaat Kaduna. „Es gibt momentan so viele Morde in Nigeria. Das war Pfarrer Samuel Oyetoro aus der katholischen Diözese Lokoja im benachbarten Bundesstaat Kogi“, schreibt die Ordensfrau Dr. Mary Rose-Claret Ogbuehi. „Er wurde am 29. Juli ermordet."

Lesbia Gutiérrez

Die katholische Christin Lesbia Gutiérrez wurde am 10. August 2024 von Sicherheitskräften zur „Befragung“ abgeführt. Seither haben ihre Angehörigen keine offizielle Auskunft über den Verbleib von Lesbia Gutiérrez. Gutiérrez wurde von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA als „Gefangener des Monats“ Juli 2025 ernannt.

Kurdistan Aufenthalt: Prekäre Lage für Geflüchtete

Bei seinem Aufenthalt in Kurdistan hat Khalil Al-Rasho, Leiter der humanitären Hilfe, mit den den Geflüchteten und unserer Partnerorganisation vor Ort geredet. Die Lage in den Camps ist prekär. Die Menschen, die sich dazu entscheiden nach Shingal zurückzukehren, finden nur schwer Arbeit und leiden unter der angespannten Sicherheitssituation.

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