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Berta und Félix  festgenommen

Erneut wurden die kubanischen Menschenrechtler Berta Soler und Félix Navarro von Sicherheitskräften des Castro-Regimes festgenommen.

Kuba: Willkürliche Verhaftungen während Stromausfall

Menschenrechtsaktivisten Berta Soler und Félix Navarro erneut Opfer der Diktatur

Frankfurt am Main, 26. März 2025 – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt die erneuten willkürlichen Verhaftungen der prominenten kubanischen Menschenrechtsaktivisten Berta Soler und Félix Navarro am 16. März 2025. Sie sind regelmäßig der Willkür der kubanischen Sicherheitsbehörden ausgesetzt. 

Der Menschenrechtler Félix Navarro wurde von kubanischen Sicherheitskräften festgenommen, als er auf dem Weg zum Gottesdienst war. Nach mehreren Stunden unter Androhung weiterer Repressalien wurde er wieder freigelassen.

Für Félix Navarro ist dies bereits die dritte willkürliche Festnahme seit seiner Haftentlassung im Januar. Ihm wurde erneut gedroht, seine Freilassung könne jederzeit widerrufen werden. Félix Navarro Rodríguez ist ein prominenter kubanischer Oppositioneller und Gewissensgefangener. Der 62-jährige ehemalige Lehrer und Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte kämpft seit Jahren gegen die Willkür des kommunistischen Regimes in Kuba.

Bereits 2003 wurde er während des sogenannten „Schwarzen Frühlings“ verhaftet und zu 25 Jahren Haft verurteilt, weil er sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzte. Nachdem er 2011 vorübergehend freigelassen wurde, setzte er seine pro-demokratischen Aktivitäten fort, trotz der Drohung einer erneuten Haftstrafe.

Berta Soler, Vorsitzende der regimekritischen Bewegung „Damen in Weiß“, ist ebenfalls regelmäßig Ziel staatlicher Schikanen. Soler ist die Sprecherin der „Damen in Weiß“, einer Organisation, die sich für die Freilassung politischer Gefangener und die Achtung der Menschenrechte in Kuba einsetzt. Soler selbst ist die Ehefrau des ehemaligen politischen Gefangenen Ángel Moya.

Schon am 15. November 2024 wurde sie zusammen mit ihrem Ehemann verhaftet, als sie das Hauptquartier der „Damen in Weiß“ in Havanna verlassen wollten. Die IGFM fordert die kubanische Regierung eindringlich auf, alle willkürlichen Festnahmen sowie Drohungen gegen Menschenrechtsverteidiger unverzüglich einzustellen und die Grundrechte der Oppositionellen zu respektieren. Alle politischen Gefangenen auf Kuba verdienen eine vollständige und bedingungslose Freiheit.

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Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

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48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

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Zersetzen, liquidieren, ausschalten – die Stasi-Methoden leben in Russland und anderen Staaten weiter

Ob Mielke, Putin oder Lukaschenko, die Methoden der DDR-Staatssicherheit leben in Russland und anderen Staaten weiter. Anlässlich der Erklärung der IGFM als Staatsfeind im September 1975 durch die Stasi berichtet die Menschenrechtsorganisation über die Fortführung der Stasi-Methoden und kritisiert Putin-Freunde und -Unterstützer hier in Deutschland.

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Kasachstan: Mansur Mowlajew unternimmt Suizidversuch

Der tschetschenische Aktivist Mansur Mowlajew hat am 15. September in einem Gefängnis in Almaty einen Suizidversuch unternommen. Er erhielt rechtzeitig medizinische Hilfe, sein Leben ist nicht mehr in Gefahr. In seinem Abschiedsbrief bat er darum, ihn in Kasachstan zu beerdigen und auch die Auslieferung der Aktivistin Julia Emelianova nach Russland zu verhindern. IGFM und Partner fordern Schutz statt Auslieferung.

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Die Darmstädter Grünen-Fraktionsvorsitzende Eva Bredow-Cordier hat gemeinsam mit der IGFM die politische Patenschaft für die in Belarus verfolgten Frauen Neli Alfiorawa und Aliaksandra Pulinovich übernommen. Sie fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung und will mit der Patenschaft auf die brutale politische Repression und die systematischen Menschenrechtsverletzungen des Lukaschenko-Regimes aufmerksam machen.

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