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Demokratie in Gefahr

Der Verein für Agile Demokratie e.V. organisierte am 6. und 7. September eine offene Diskussionsveranstaltung mit Workshops über die Bedrohung und die Zukunftsperspektiven für Demokratie in Deutschland und Europa. Neben weiteren Mitveranstaltern und Partnern freute sich die IGFM, als Partner diese Veranstaltung begleiten zu dürfen.

Wie wird Deutschland zukunftsfähig?

Am 6. und 7. September 2025 versammelten sich zahlreiche Interessierte, Experten und Engagierte im Haus der evangelischen Kirche in Bonn, um über die Bedrohung und die Zukunftsperspektiven für Demokratie in Deutschland und Europa zu sprechen.

Nach der Einführung und Begrüßung um 10.00 Uhr begann ein spannendes Programm offener Diskussionsrunden mit Workshops. Die Themen griffen aktuelle Herausforderungen auf, vor denen demokratische Gesellschaften stehen, insbesondere vor dem Hintergrund des genozidalen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

In den Panels ging es um Themen wie den Einfluss von KI und sozialen Medien auf den freien Willen, autoritäre Regime und hybride Kriegsführung und um Werte, Identität und die Schwachstellen der Demokratie – unter anderem am Beispiel der Ukraine.

Im Panel: „Demokratie braucht Ethos“ – Ethik und Pluralismus als Abwehr gegen autoritäre Strömungen disktutierten:

Dr. Andreas Püttmann – Politikwissenschaftler und Publizist, Thomas Leszke – Wahlbeobachter und Vorstand Zukunftsrat Köln, Valerio Krüger – Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

Im Panel „Schwachstellen der Demokratie“ – Wie können wir unsere Institutionen gegen Angriffe härten? diskutierten:

Nico Lange – Politikwissenschaftler, Senior Fellow MSC, Artem Dubyna – ehemaliger Kriegsgefangener und ukrainischer Presseoffizier Asow-Brigade, Terry Reintke – Mitglied des EU-Parlaments, Stephan Lehnert – Jugendoffizier der Bundeswehr

Einige Eindrücke der Veranstaltung

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Dr. Andreas Umland über die Gefahren des russischen Imperialismus für ganz Europa

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Liusiena Zinovkina über die Situation verschleppter ukrainischer Zivilisten in langjähriger russischer Gefangenschaft

Speaker

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Nataliya Pryhornytska über Russlands Einfluss und die Verteidigung unserer Souveränität

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Artem Dubyna, ukrainischer Presseoffizier und ehemaliger Kriegsgefangener, über russische Propaganda

Weitere Eindrücke

Über den Veranstalter

Der Verein für Agile Demokratie e.V. ist ein bundesweit vernetzter Zusammenschluss politisch engagierter Bürgerinnen und Bürger. Seit der russischen Vollinvasion der Ukraine 2022 setzt sich der Verein ehrenamtlich – auf Social-Media-Kanälen und vor Ort – für die Unterstützung der Ukraine sowie für den Schutz und die Stärkung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Europa ein. Er arbeitet unabhängig und überparteilich.

Partner und Unterstützer

Crisp logo

Verein für Agile Demokratie e.V., in Kooperation mit:

CRISP e.V., Berlin (gefördert von BMI und BAMF)

Logo DuWir
DUWir gGmbH i.G.

Logo CRISP e.V.

In Partnerschaft mit dem Projekt „Deutsch-Ukrainischer Dialog“,
das von CRISP e.V. mit einer Förderung des BMI umgesetzt wird.

Logo IGFM

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, Deutsche Sektion e.V. (IGFM)

Logo UA-DE e.V.

Verein UA-DE e.V.

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

2309, 2026

Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

2109, 2026

Kuba: Roilán Álvarez Rensoler in Haft misshandelt

48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

1709, 2026

Zersetzen, liquidieren, ausschalten – die Stasi-Methoden leben in Russland und anderen Staaten weiter

Ob Mielke, Putin oder Lukaschenko, die Methoden der DDR-Staatssicherheit leben in Russland und anderen Staaten weiter. Anlässlich der Erklärung der IGFM als Staatsfeind im September 1975 durch die Stasi berichtet die Menschenrechtsorganisation über die Fortführung der Stasi-Methoden und kritisiert Putin-Freunde und -Unterstützer hier in Deutschland.

1509, 2026

Kasachstan: Mansur Mowlajew unternimmt Suizidversuch

Der tschetschenische Aktivist Mansur Mowlajew hat am 15. September in einem Gefängnis in Almaty einen Suizidversuch unternommen. Er erhielt rechtzeitig medizinische Hilfe, sein Leben ist nicht mehr in Gefahr. In seinem Abschiedsbrief bat er darum, ihn in Kasachstan zu beerdigen und auch die Auslieferung der Aktivistin Julia Emelianova nach Russland zu verhindern. IGFM und Partner fordern Schutz statt Auslieferung.

709, 2026

Eva Bredow-Cordier übernimmt politische Patenschaft

Die Darmstädter Grünen-Fraktionsvorsitzende Eva Bredow-Cordier hat gemeinsam mit der IGFM die politische Patenschaft für die in Belarus verfolgten Frauen Neli Alfiorawa und Aliaksandra Pulinovich übernommen. Sie fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung und will mit der Patenschaft auf die brutale politische Repression und die systematischen Menschenrechtsverletzungen des Lukaschenko-Regimes aufmerksam machen.

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