Erfolge

Erfolge der Menschenrechtsarbeit

Menschenrechtsarbeit braucht Ausdauer – manchmal viel Ausdauer. Vor allem dann, wenn Diktaturen sehen, dass Menschenrechtler erfolgreich arbeiten, gesellschaftlichen Einfluss gewinnen und dadurch die Willkür menschenfeindlicher Regime in Frage stellen. Es ist daher schon ein Erfolg, wenn Menschenrechtler in Gefangenschaft nicht (mehr) gefoltert werden, wenn sie Zugang zu Angehörigen bekommen und sich ihre Haftbedingungen verbessern. Manchmal aber, dauert der Einsatz wirklich lange – umso größer ist die Freude, wenn Menschenrechtler dann schließlich doch freigelassen werden.

Frei: Mehdi Bahman

Der iranische Schriftsteller Mehdi Bahman wurde aufgrund eines regimekritischen Interviews der Spionage beschuldigt und im Oktober 2022 willkürlich verhaftet. Seine Todesstrafe wurde zu einer Haftstrafe auf ungewisse Zeit umgewandelt. Nach dreijähriger Haft wurde er im Mai 2026 entlassen.

Esteban Rodríguez-López – Im Exil

Der unabhängige Journalist Esteban Rodríguez versuchte am 30. April 2021, den eng befreundeten und du diesem Zeitpunkt inhaftierten hungerstreikenden Künstler Luis Manuel Otero Alcántara zu besuchen. Die Sicherheitskräfte untersagten jedoch jeglichen Besuch und verhafteten Rodríguez. Nach acht Monaten Hadft wurde er von der Kubanischen Regierung im Januar 2022 aus Kuba verbannt. Seit März 2022 hält er sich in den USA auf, wo ihm Asyl gewährt wurde.

Frei: Aktivist Lee Ming-che

Der taiwanesische Demokratieaktivist Lee Ming-che wurde im März 2017 bei seiner Einreise in die Volksrepublik China verhaftet und nach langer Isolationshaft im September 2017 zu fünf Jahren wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" verurteilt. Die Strafe war auf sein Engagement für ein pluralistisches China zurückzuführen. Am 14. April 2022 wurde er aus der Haft entlassen und konnte in seine Heimat nach Taiwan zurückkehren

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