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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

Aktuelle Fälle
IGFM Internationale Gesellschaft
für Menschenrechte
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Walery Perow

Walery Perow wurde im Oktober 2023 von als Elektriker getarnten FSB-Beamten festgenommen und wegen angeblicher Kontakte zur „Legion Freiheit Russlands“ sowie öffentlicher Rechtfertigung von Terrorismus angeklagt. Trotz seiner Bestreitung der Vorwürfe und erheblicher Zweifel an der Beweislage wurde er zu elf Jahren Haft, einer Geldstrafe und einem Jahr Bewährung nach seiner Entlassung verurteilt.

Belarus: Repression als Staatsprinzip

Sechs Jahre nach den gefälschten Präsidentschaftswahlen 2020 sitzen in Belarus knapp 900 politische Gefangene weiterhin im Gefängnis, neue politisch motivierte Verfahren werden regelmäßig vom Lukaschenko-Regime initiiert. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) warnt davor, die Lage in Belarus angesichts anderer internationaler Krisen aus dem Blick zu verlieren.

IGFM bei dem Letucień-Festival in Krakau

Beim belarusischen Musik- und Kulturfestival Letucień in Krakau war die IGFM mit einem Infostand zur Situation politischer Gefangener in Belarus vertreten. Im Mittelpunkt stand die junge Gefangene Aliaksandra Pulinovich. Durch Spenden und den Verkauf von Solidaritätsartikeln unterstützten Besucherinnen und Besucher die Menschenrechtsarbeit der IGFM zugunsten von ihr und anderen politischen Gefangenen.

Zahra Gholami

Als „Gefangene des Monats August 2026“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA die iranische Christin Zahra (Hannah) Gholami benannt. Am Abend des 11. Dezember 2023 wurde die ehemalige Muslimin mit einem anderen Christen bei einer Razzia in der nördlichen Bezirkshauptstadt Shahriar festgenommen.

12 Jahre Genozid an den Jesiden: Die Krise ist nicht vorbei

Der Genozid an den Jesiden liegt zwölf Jahre zurück – doch das Leid vieler Überlebender dauert bis heute an. Seit 2014 begleitet die IGFM ununterbrochen jesidische Familien. In unserem aktuellen Newsletter erfahren Sie mehr über die heutige Situation und wie die IGFM den Betroffenen mit humanitärer Hilfe und Bildungsprojekten zur Seite steht.

IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich: Erfolgsgeschichte des ehrenamtlichen Einsatzes

Seit über 36 Jahren organisiert die IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich ehrenamtlich Hilfsgütertransporte für Menschen in Not. Mit dem 600. Lastzug setzt sie ihre außergewöhnliche Erfolgsgeschichte fort und unterstützt aktuell ukrainische Flüchtlinge sowie die Caritas in Litauen.

Ägypten: Ausgegrenzten christlichen Müllsammlern durch die Krise helfen

Angesichts von Auseinandersetzungen im Nahen Osten seitens der USA und Israels mit dem Iran ist es seit diesem Frühjahr in Ägypten zu deutlichen Teuerungen gekommen. Diese sind besonders in den Armenvierteln schmerzhaft, wo die Menschen von der Hand in den Mund leben. Daher wollen wir rund 100 Familien sowie alleinstehenden Senioren helfen.

Irak: Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt für Jesiden fördern

Die Lebensbedingungen der Jesiden im irakischen Shingal sind auch Jahre nach der Zerschlagung des IS weiterhin von Benachteiligung und fehlenden Zukunftsperspektiven geprägt. Mit Ausbildungsförderung und Starthilfen unterstützt die IGFM Überlebende dabei, faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten und sich ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.

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