Humanitäre Hilfe

Humanitäre Hilfe gehört neben der Einzelfallbetreuung und der Öffentlichkeitsarbeit laut § 2 der Satzung zu den Kernaufgaben der IGFM. Die IGFM leistet humanitäre Hilfe, weil sie glaubt, dass die Lösung humanitärer Probleme zur Verwirklichung von Menschenrechten beiträgt.
Humanitäre Hilfe – von Mensch zu Mensch – für die Rechte von allen
Seit Gründung der IGFM im Jahre 1972 hat die IGFM mit zigtausenden Paketen politische Gefangene, aus politischen oder religiösen Gründen Verfolgte und ihre Angehörigen unterstützt. Lastzüge kamen erstmals zur Unterstützung der Freiheitsbewegung „Solidarnosc“ in Polen Anfang der achtziger Jahre zum Einsatz. Seither hat die IGFM mit hunderten Lastzügen und humanitären Hilfseinsätzen vor Ort in Südost- und Osteuropa, im Nahen Osten, in Zentralasien, in Nord- und Zentralafrika, Mittel- und Südamerika Menschen unterstützt, die aus politischen oder religiösen Gründen keine oder nicht genügend staatliche Hilfe zu erwarten hatten.
Das Ziel der humanitären Hilfe der IGFM ist es, den Menschen zu begegnen, die Unterstützung am dringlichsten brauchen. Durch unsere Arbeit wollen wir ihnen dazu verhelfen, ihre Menschenrechte durchzusetzen. Dabei folgen wir dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“, mit dem wir nachhaltige und unabhängige Sicherheit anstreben. Wir wollen erreichen, dass die betroffenen Menschen den Zugang erhalten, den sie brauchen, um sich in Zukunft selbst absichern zu können.
Aktuelle Ziele sind ukrainische Geflüchtete sowohl in der Ukraine und als auch in den Anrainerstaaten sowie Flüchtlinge aus Belarus, Opfer religiöser Gewalt und Diskriminierung im Irak, Libanon, in Syrien, Ägypten, Nigeria und in Pakistan. Besondere Aufmerksamkeit schenkt die IGFM dabei Waisenkindern sowie Menschen mit Behinderungen.
Die IGFM ist seit 2014 in der autonomen Region Kurdistan aktiv und unterstützt jesidische Binnengeflüchtete, die nach dem Genozid durch den IS in der Region Zuflucht gefunden haben. Unter der Leitung von Khalil Al-Rasho, Leiter der Humanitären Hilfen Naher Osten, finden regelmäßig Hilfstransporte, Bildungsprojekte, Kursen und Freizeitangeboten sowie Besuche der Camps statt.
Seit dem russischen Angriff gegen die Ukraine 2022 steht die IGFM insbesondere der ukrainischen Bevölkerung zur Seite. Die humanitäre Hilfe konzentriert sich vorrangig auf den Transport und die Verteilung von Lebensmitteln, medizinischem Material, Hygieneartikel, Medikamenten und medizinischer Hilfe für Binnengeflüchtete und Zivilisten in der Ukraine.
Helfen Sie mit!

Die IGFM ist für die Ausstattung vieler Hilfsaktionen auf hochwertige Sachspenden angewiesen. Auch Güter, für die wir in Projekten keine unmittelbare Verwendung haben, können helfen.
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