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Venezuela: Petition politische Gefangene

Die IGFM unterstützt Yasmin González (Comando Con Venezuela – Alemania) bei der Übergabe der Petition für den Zugang der Menschenrechtskommission (CIDH) zu den 500 politischen Gefangenen in Venezuela. Foto: Canva

Internationale Petition

Wir fordern den Zugang der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (CIDH) nach Venezuela: 500 politische Gefangene können nicht länger warten

Am 25. Juni 2026 besuchte Yasmin González vom Bündnis „Comando Con Venezuela – Alemania“ die Geschäftsstelle der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Sie übergab eine dringende Petition, die von Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands der IGFM, entgegengenommen wurde. Die IGFM unterstützt diese wichtige Aktion aus voller Überzeugung.

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Der offizielle Aufruf der Initiative

Víctor Quero Navas starb in Haft in Venezuela. Seine Familie wusste nicht, wie es ihm ging, bis es zu spät war.

Carmen Navas, seine Mutter, gab ihr ganzes Leben hin, während sie vergeblich auf Nachrichten von ihrem Sohn oder auf einen Besuch wartete. Sie widmete ihre letzten Lebensmonate der Hoffnung, dass unabhängige Prüfer Zutritt zu den Haftzentren erhalten. Heute befinden sich rund 500 Venezolaner in der gleichen Situation wie Víctor und 500 Familien durchleiden dasselbe Schicksal wie Carmen.

Das venezolanische Regime verweigert der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (CIDH) die Einreise. Als unabhängiges Kontrollorgan für Menschenrechte auf dem Kontinent hatte die CIDH eine „In-loco-Visite“ (Besichtigung) beantragt. Ziel war es, Experten ins Land zu schicken, um die Haftbedingungen vor Ort zu prüfen und direkt mit Opfern zu sprechen.

Der Fall Víctor Hugo Quero Navas: Systematische Grausamkeit

Die IGFM berichtet seit Jahren über die verheerende Lage in Venezuela, wo Grundrechte und zivilgesellschaftliche Räume massiv eingeschränkt werden. Wie das venezolanisch System agiert, zeigt der in dem übergebenen Dokument festgehaltene Fall von Víctor Hugo Quero Navas:

Er wurde willkürlich festgenommen und komplett isoliert. Er verstarb bereits am 24. Juli 2025 in staatlichem Gewahrsam. Seine Angehörigen wurden jedoch monatelang im Ungewissen gelassen: Erst am 7. Mai 2026, 287 Tage nach seinem Tod, erfuhren sie die Wahrheit, nachdem die Behörden das Ereignis nach langem Verschleiern zugaben. Dieses Vorgehen verdeutlicht eine Politik der Informationsverweigerung und der psychologischen Belastung von Familien, die oft in der Diaspora leben.

Unsere Forderungen

Gemeinsam mit dem Comando Con Venezuela – Alemania fordert die IGFM:

  • Sofortige Vor-Ort-Mission: Öffentliche Unterstützung für eine unabhängige Überprüfung aller venezolanischen Haftbedingungen durch die CIDH.
  • Lückenlose Dokumentation: Sichtbarmachung von Fällen des Verschwindenlassens, willkürlicher Inhaftierung und Todesfällen in staatlicher Obhut.
  • Internationaler Beistand: Aufmerksamkeit und moralische Unterstützung für die Familien der Opfer bei ihrem Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit.
  • Für viele Betroffene sind Menschenrechtsorganisationen die einzige Hoffnung, um der staatlichen Willkür Gehör zu verschaffen. Die IGFM wird die Situation in Venezuela weiterhin aufmerksam begleiten und den Opfern eine Stimme geben.

Unterstützen Sie die Petition!

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Die Darmstädter Grünen-Fraktionsvorsitzende Eva Bredow-Cordier hat gemeinsam mit der IGFM die politische Patenschaft für die in Belarus verfolgten Frauen Neli Alfiorawa und Aliaksandra Pulinovich übernommen. Sie fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung und will mit der Patenschaft auf die brutale politische Repression und die systematischen Menschenrechtsverletzungen des Lukaschenko-Regimes aufmerksam machen.

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