Hinrichtung im Iran 

Mohammad Ghobadlou und Farhad Salimi

Am Morgen des 23. Januars 2024 wurde der 24-jährige Iraner Mohammad Ghobadlou hingerichtet. Er war als einer der Ersten bei den landesweiten „Frau, Leben, Freiheit“-Protesten 2022 festgenommen worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IFGM) verurteilt seine Hinrichtung aufs Schärfste und warnt vor weiteren Staatsmorden.

Iran: 24-jähriger Mohammad Ghobadlou hingerichtet

Mullah-Regime tötet Demonstranten während Außenminister Abdollahian in New York mit russischem Außenminister über „Frieden“ spricht

Frankfurt/ Teheran, 23. Januar 2024 – Der 24-jährige Iraner Mohammad Ghobadlou wurde an diesem Morgen hingerichtet. Ghobadlou war einer der ersten, der bei den landesweiten „Frau. Leben. Freiheit“- Protesten nach dem Mord an Mahsa Jina Amini im September 2022 festgenommen wurde. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) warnt vor weiteren Staatsmorden an gewaltlosen politischen Gefangenen. Zeitgleich trifft sich der iranische Außenminister in New York mit dem russischen Außenminister Lavrov, um über „Frieden“ im Nahen Osten zu sprechen.

Der Anwalt des 24-jährigen Mohammad Ghobadlou berichtete gestern, dass das Vollstreckungsurteil der Todesstrafe bestätigt wurde. Im Januar 2023 wurde das Urteil vorerst ausgesetzt. Der junge Iraner litt an einer psychischen Krankheit und wurde in Haft gefoltert. Ebenso wurde heute Morgen nach 14 Jahren Willkürhaft der kurdische politische Gefangene Farhad Salimi hingerichtet. Salimis Familie wurde ein letztes Treffen vor der Hinrichtung nicht gestattet. Weiteren Gefangenen droht die unmittelbare Hinrichtung, darunter die Kurden Mohsen Mazloum, Mohammad (Hajir) Faramarzi, Vafa Azarbar und Pejman Fatehi. Sie wurden willkürlich der „Kollaboration mit Israel“ beschuldigt und zum Tode verurteilt, berichtet die IGFM.

Das neue Jahr beginnt mit Hinrichtungen und Angriffen mit ballistischen Raketen auf die autonome Region Kurdistan und Pakistan durch das klerikal-faschistische Mullah-Regime. Gleichzeitig führt die Islamische Republik Iran das Sozialforum des UN-Menschenrechtsrats und soll bald den Vorsitz der UN-Konferenz für nukleare Abrüstung antreten. Gemeinsam mit dem russischen Außenminister und Kriegsverbrecher Lavrov führt der iranische Außenminister Abdollahian die zivilisierte Weltgemeinschaft vor, beklagt die IGFM.

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Beim Runden Tisch im Rathaus Gießen machten Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft auf das Schicksal verschleppter ukrainischer Zivilisten aufmerksam. Mehrere politische Entscheidungsträger haben bereits Patenschaften übernommen und setzen sich für deren Freilassung ein.

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