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Rettungswagen für Hochwasseropfer in Cherson

Durch den gesprengten Staudamm ist die Lage im Überschwemmungsgebiet katastrophal. Die Evakuierungen konnten trotz Dauereinsatz nur schleppend vorankommen, da der Beschuss während der Rettungsmaßnahmen weiterging. Menschen saßen auf Dächern fest.

IGFM spendet Rettungswagen für die Hochwasseropfer in Cherson

Frankfurt am Main, den 15. Juni 2023 – Die in Frankfurt am Main ansässige Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) übergab vor wenigen Tagen dem ukrainischen Verein „Charodiyka“ aus Lviv (Lemberg) einen Rettungswagen. Dieser sollte ursprünglich in Kramatorsk zum Einsatz kommen. Wegen des Bruchs des Kachowka-Staudamms in Cherson wurde umgeplant. Der Wagen wird jetzt dringend im Hochwassergebiet benötigt.

Eine Spezialeinheit der Polizei in Lviv, die wegen des Krieges in Cherson eingesetzt ist, übernahm von „Charodiyka“ den Krankenwagen, der zunächst in Tarnfarben umlackiert werden musste, damit er nicht zur Zielscheibe für russischen Raketen wird.

Am heutigen Tag wird er von der Polizeieinheit nach Cherson gebracht. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Rettungswagen schnell in dieser akuten Notlage den Hochwasseropfern in Cherson helfen können“, sagt die Vorstandssprecherin der IGFM Sylvia Wähling.

Der Verein „Charodiyka“ hilft Kinderheimen, Internaten, behinderten Kindern, Waisenkindern, Kindern und Familien gefallener und verletzter Soldaten, alleinerziehenden Müttern, Altenheimen, Pflegeheimen und Hospizen. In Zeiten des Krieges konzentriert er seine Aktivitäten auf die Linderung der Kriegsfolgen.

Die IGFM leistet in der Ukraine mit Hilfe der Vereinten Nationen humanitäre Hilfe.

Die Hilfsmaßnahmen werden vom IGFM-Büro in Kiew koordiniert und betreffen insbesondere die Bereiche Versorgung mit Lebensmitteln, Gesundheitsvorsorge sowie sanitäre Versorgung und Hygiene.

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

110, 2026

Katrin Bornmüller erhält 30. Europäischen Sozialpreis zu Eschweiler

Der Europaverein GPB e.V. zeichnet am 3. Oktober die Ehrenvorsitzende der IGFM, Katrin Bornmüller aus Wittlich, mit dem Europäischen Sozialpreis aus. Unter dem Motto „Menschenrechte sind das Fundament Europas“ würdigt der Verein das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement der 86-Jährigen für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und ihren Einsatz für Menschen in Not – in Europa und im Nahen Osten.

3009, 2026

Peruaner im Krieg: „Sklaven der Russen“

In einem Pressegespräch der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichteten Angehörige über internationale Netzwerke, die Peruaner für die russische Armee rekrutieren. Mit hohen Gehaltsversprechen gelockt, werde die Reise nach Russland organisiert, dort würden unter Druck oder in völliger Unkenntnis über den Inhalt, Verträge unterzeichnet, sich den russischen Streitkräften anzuschließen.

2809, 2026

Gemeinsame Erklärung von Menschenrechtsorganisationen und der Zivilgesellschaft

Die Auslieferung von Mansur Mowlajew und Julia Emelianova nach Russland wird zu politisch motivierter Strafverfolgung, langjähriger Haft und Misshandlung führen. Daher fordert die IGFM und 149 weitere Unterzeichner Kasachstan auf, die Auslieferung zu stoppen und seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten.

2409, 2026

Ukraine/Russland: 28 Jahre Haft für verschleppten ukrainischen Zivilisten

Der ukrainische Ingenieur Kostiantyn Zinovkin ist am 22. September 2026 von einem Militärgericht in Rostow am Don zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Urteil auf das Schärfste und fordert seine sofortige Freilassung.

2309, 2026

Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

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