3. Jahrestag der russischen Invasion

Anlässlich des dritten Jahrestages der russischen Invasion in der Ukraine verweist die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) auf die katastrophalen Folgen: Rund 13 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mindestens 45.000 ukrainische Soldaten und 12.600 Zivilisten wurden getötet.

IGFM setzt sich für Ahndung der im Krieg begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein und weist auf das Schicksal tausender Kinder hin.

Frankfurt am Main/ Kyiv, 24. Februar 2025 – Anlässlich des dritten Jahrestages der russischen Invasion in der Ukraine verweist die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) auf die katastrophalen Folgen: Rund 13 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mindestens 45.000 ukrainische Soldaten und 12.600 Zivilisten wurden getötet. Ein besonders grausames Verbrechen stellt die Verschleppung von ca. 20.000 ukrainischen Kinder nach Russland während der letzten drei Jahre dar.

„Menschenrechte und besonders das Leben von Kindern dürfen keine Verhandlungsmasse zwischen Trump und Putin werden. Das Schicksal der tausenden verschleppten ukrainischen Kinder darf nicht in Vergessenheit geraten. Stattdessen bietet Trump der Ukraine ausbeutende Deals an und setzt das von Russland angegriffene Land auf die Anklagebank. Die großen europäischen Staaten und insbesondere Deutschland müssen nun entschieden und umfassend die Verteidigung der eigenen Freiheit übernehmen – das nächste russische Großmanöver Sapad beginnt bereits im September“, erklärt Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands der IGFM.

Adoption oder Indoktrination
Wie die in Frankfurt ansässige Menschenrechtsorganisation berichtet, werden die nach Russland verschleppten ukrainischen Kinder zur Adoption freigegeben oder in Kinderheimen zu patriotischen Russen erzogen. Währenddessen bleiben die Eltern im Ungewissen, wo ihre Kinder sind. Russland erteilt keine Auskunft über sie. Berichten zufolge werden die Kinder in mindestens 43 Lagern und anderen Einrichtungen in Russland oder in von Russland besetzten Gebieten festgehalten. Russland stellt dieses Vorgehen als humanitäre Kampagne zum Schutz von Waisen und in der Konfliktzone zurückgelassenen Kindern dar. Die IGFM fordert die Rückkehr der verschleppten Kinder und die Verurteilung dieses völkerrechtswidrigen Vorgehens.

Europa muss handeln 
Die Ukraine zählt inzwischen zu einem der am stärksten verminten Ländern der Welt. Über 370.000 Soldaten und 27.000 Zivilisten wurden schwer verwundet, darunter mindestens 670 Kinder. Täglich bombardieren und beschießen russische Truppen das größte Land Europas und terrorisieren die Bevölkerung. Die IGFM fordert die europäischen Regierungen auf, die Ukraine mit allen möglichen Mitteln zu unterstützen, insbesondere nachdem die Unterstützung aus den USA mehr als fraglich erscheint.

IGFM-Hilfe seit Februar 2022
Die IGFM steht in Kontakt mit den Familien von verschleppten ukrainischen Zivilisten und setzt sich für ihre Freilassung ein. Mehr als 14.000 ukrainische Zivilisten wurden von der russischen Armee entführt, darunter etwa 2.000 Menschen über 65 Jahre. Die IGFM unterstützt Geflüchtete und Kriegsopfer innerhalb und außerhalb des Landes mit Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln, Medizin und medizinischen Instrumenten. Heute um 18.30 Uhr sprechen Vertreter der IGFM bei der Kundgebung „StandwithUkraine“ am Frankfurter Römerberg, dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

1205, 2026

Thomas Rachel übernimmt Patenschaft für zwei junge Iraner

Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel, fordert die sofortige Freilassung von Peyvand Naimi und Borna Naimi. Die beiden jungen Sportler und Bahá’í wurden willkürlich festgenommen, Scheinhinrichtungen ausgesetzt und unter Folter zu falschen Geständnissen gezwungen.

2904, 2026

Pressegespräch in Gießen: Verschleppte ukrainische Zivilisten sichtbar machen

Beim Runden Tisch im Rathaus Gießen machten Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft auf das Schicksal verschleppter ukrainischer Zivilisten aufmerksam. Mehrere politische Entscheidungsträger haben bereits Patenschaften übernommen und setzen sich für deren Freilassung ein.

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