Flüchtlingen heimatnah helfen!

Hunderttausende Menschen sind vor dem Krieg in Syrien und dem „Islamischen Staat“ auch im eigenen Land auf der Flucht. Tausende von ihnen sind nach wie vor gezwungen, in „wilden“ Lagern unter entwürdigenden Bedingungen zu leben. Ohne Hilfe wird ihre verzweifelte Lage mit Blick auf den bevorstehenden Winter täglich härter. Die IGFM hilft Flüchtlingen heimatnah, um die größte Not zu lindern und es den Menschen zu ermöglichen, in ihrer Heimat bleiben zu können. Die Opfer des „Islamischen Staates“ brauchen Hilfe – jetzt! Helfen Sie mit!

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Menschenrechte in der Türkei

Straße in Istanbul: Polizist feuert

Foto: Mstyslav Chernov cc by-sa 3.0

Präsident Erdogan geht mit Gewalt gegen die Menschenrechte vor. Im Juli 2016 nahmen Polizeibeamte willkürlich über 40.000 Menschen in der Türkei fest. So auch den renommierten Experten für Terrorismus und Internationale Sicherheit, Prof. Dr. Sedat Laçiner. Die türkische Regierung entließ über 100.000 Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung. Martin Lessenthin, Sprecher des IGFM Vorstands wendet sich in einem offenen Brief an den türkischen Botschafter.

[Brief an den türkischen Botschafter …]

Sie war die einzige christliche Bürgermeisterin der Türkei: Februniye Akyol. Sie wurde ohne offizielle Begründung aus dem Amt entfernt. Andere Bürgermeister wurden – ebenfalls ohne Verfahren – sogar verhaftet. Die Türkei hat sich zu einem autoritären Staat entwickelt, in dem Menschenrechte nichts gelten.

[zum Kommentar über die Entwicklung in der Türkei …]

In der heutigen Türkei Recep Tayyip Erdogans gibt es keine Rechtsstaatlichkeit, keine Meinungs- und Pressefreiheit mehr. Seit dem Sommer sind über 90 türkische Pressevertreter festgenommen worden, über 2.500 haben ihren Arbeitsplatz verloren. Mit den europäischen Grundwerten und den Menschenrechten ist das unvereinbar.

[lesen Sie den Kommentar von Martin Lessenthin …]

Sieht man die Bilder der zerstörten Stadt Cizre im Südosten der Türkei, die überwiegend von Kurden bewohnt wird, denkt man eher an Kriegsschauplätze in Syrien oder im Irak. Weite Teile der Stadt wurden vom türkischen Militär zwischen Dezember 2015 und April 2016 zerstört. 100.000 der ehemals 120.000 Einwohner mussten fliehen. 

[Was ist passiert? Lesen Sie mehr …]

Kurden ist seit Jahrzehnten die eigene Identität abgesprochen worden. Sie wurden als „Bergtürken“ bezeichnet und verunglimpft. Ihre Sprache wurde verboten, ihre Namen zwangsweise türkisiert.

[lesen Sie mehr …]

Faysal Sarıyıldız ist ein kurdischer Abgeordneter im türkischen Parlament. Gegenüber der IGFM berichtete er über Verbrechen des türkischen Staates gegenüber eigenen Bürgern. Er erläuterte, wie die Regierung Erdoğan den Konflikt und die Flüchtlingsproblematik für eigene parteipolitische Ziele verschärft und instrumentalisiert.

[lesen Sie mehr …]

Türkischer Luftschlag terrorisiert jesidisch-kurdische Zivilisten

Bundesregierung soll auf NATO-Partner Erdogan einwirken[mehr]

[27.04.2017]

Türkei: „Ein Reich, ein Volk, ein Sultan“

IGFM: Große Sorgen um ethnische und religiöse Minderheiten – „Sündenböcke von morgen“[mehr]

[18.04.2017]

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Weitere Infos

Die türkische Regierung bietet immer wieder neue, unterschiedliche, zum Teil sich widersprechende Begründungen, warum der Völkermord an Armeniern, Syro-Aramäern und Pontos-Griechen kein Völkermord gewesen sein soll. Die vier wichtigsten Behauptungen erläutert Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher.

[Völkermord: Darum irrt die türkische Regierung …]

Anlässlich des für Ende November 2014 geplanten Staats-Besuches von Papst Franziskus in der Türkei erhebt die IGFM folgende Forderungen zur Religionsfreiheit an die türkische Regierung.

[zum Forderungskatalog …]

Die aktuellen Vorgänge an der türkisch-syrischen Grenze und die Gräueltaten des „Islamischen Staates“ rücken eine bedrohte Minderheit ins Rampenlicht, die leicht übersehen wird: Die syrisch-orthodoxen Christen im Südosten der Türkei.

[zum Beitrag von Edgar Lamm ...]

Dr. Tessa Hofmann beschreibt prägnant die aktuelle Situation der Christen in der Türkei. Anzahl, Struktur, "anerkannte" und "nicht anerkannte" christlichen Minderheiten, eine kurze Zusammenfassung ihrer Geschichte und die Vergangenheitsbewältigung in der heutigen Türkei, relevante Inhalte des Strafrechtes und der Schulerziehung werden in dem Beitrag beleuchtet.

[zum Beitrag über Christen in der Türkei ...]

Am 1. Juni 2005 trat in der Türkei ein neues Strafrecht in Kraft, das nach türkischer Darstellung eine Verbesserung des Menschenrechtsschutzes darstellt. Meinungsäußerungen, die Informationszwecken dienen und / oder mit denen Kritik geübt werden soll, sind nach vorgenommenen Änderungen nicht mehr strafbar. Allerdings kann man von keiner prinzipiellen Verbesserung des Rechtes auf freie Meinungsäußerung sprechen. So wurden Artikel, die bisher herangezogen wurden, um die Meinungsfreiheit zu beschneiden, praktisch unverändert übernommen.

[zum Beitrag: Gesinnungsjustiz gegen Schriftsteller und Journalisten ...]

Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)
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Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
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