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Menschenrechtslage in Venezuela  

Über 450 politische Gefangene werden in Venezuela festgehalten. Die Ungewissheit zerstört ganze Familien – wie der tragische Fall von Hugo Quero zeigt, dessen Tod der Mutter monatelang verschwiegen wurde. Foto: Canva

Trotz Amnestiedekret: 

Über 400 Menschen aus politischen Gründen weiter in Haft   

Caracas/Frankfurt am Main, 5. Juni 2026 – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) warnt davor, die dramatische Menschenrechtslage in Venezuela aus dem Blick zu verlieren. Nachdem einige politische Gefangene in den letzten Monaten freigelassen wurden, befinden sich weiterhin hunderte Menschen aus politischen Gründen in Haft. Die IGFM fordert ihre sofortige Freilassung und betont, dass nur freie und faire Neuwahlen den Weg zu Rechtsstaatlichkeit, Achtung der Menschenrechte und wirtschaftlicher Entwicklung ebnen könnten. 

„Mit Maduro sei der Kopf des verbrecherischen Regimes zwar nicht mehr an der Macht, aber das repressive Regime, welches in Drogengeschäfte verwickelt ist, bleibt weiterhin präsent“, so Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands der IGFM.

Zwar erließ die Interimspräsidentin, Delcy Rodríguez, gemeinsam mit der Nationalversammlung im Februar ein Amnestiedekret, dieses wird jedoch vonseiten des Regimes nicht vollständig umgesetzt. Zudem bleibt das Schicksal zahlreicher „Verschwundener“ ungeklärt, wie im Fall des inzwischen verstorbenen politischen Gefangenen Hugo Quero, ehemaliges Mitglied der regierenden Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV). Dessen Mutter, die 82-jährige Carmen Teresa Navas, suchte zuvor 16 Monate lang vergeblich nach ihrem Sohn, der am 1. Januar 2025 verhaftet wurde und im Juli 2025 in Haft an einer Lungenthrombose verstarb. Die Behörden teilten ihr immer wieder mit, dass dieser in Haft sei, verschwiegen ihr monatelang seinen Tod.

Verbleib politischer Gefangener ungewiss
Am 7. Mai 2026 teilten die Behörden nach lauten Protesten seinen Tod mit, die Mutter verstarb zehn Tage danach. Ihr Schicksal steht stellvertretend für zahlreiche Fälle, in denen die Ungewissheit über den Verbleib politischer Gefangener das Leben der Angehörigen zerstört.

Laut der venezolanischen Organisation Foro Penal sind aktuell 410 Männer, 44 Frauen sowie ein Jugendlicher aus politischen Gründen in Haft, viele ohne ein rechtsstaatliches Verfahren. Internationale Institutionen wie die Vereinten Nationen (UN) und die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (CIDH) dokumentieren seit Jahren systematische Menschenrechtsverletzungen in Venezuela – darunter willkürliche Verhaftungen, Folter und unmenschliche Haftbedingungen.

Carmen Teresa Navas, Mutter von Hugo Quero

Grausamkeit, dein Name ist Russland. Die sogenannten „Double Taps“ kennen wir längst: Erst werden Zivilisten bombardiert, und wenn Rettungskräfte eintreffen, folgt der nächste Angriff.
Neu scheint die systematische Kombination aus einem ballistischen Erstschlag und einem

⚪💔⚪Was in einer Demokratie als Meinungsfreiheit gilt, kann in Belarus zu einer Haftstrafe oder sogar zu einer Zwangseinweisung in eine psychiatrische Einrichtung führen.

Die sechs Belarusen, die die IGFM in diesem Post vorstellt, sind Künstler, Musiker, Dichter, Aktivisten

Mit der Hilfe von einigen Unterstützern haben wir 16.000 Euro erhalten, ein Teil davon vorgestreckt.

Der Rettungswagen für unsere Partner in Charkiw ist gekauft, weiteres Hilfsmaterial wird verladen und geht nächste Woche in die #Ukraine.

Wir sammeln weiter für den zweiten

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Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

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Kuba: Roilán Álvarez Rensoler in Haft misshandelt

48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

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Zersetzen, liquidieren, ausschalten – die Stasi-Methoden leben in Russland und anderen Staaten weiter

Ob Mielke, Putin oder Lukaschenko, die Methoden der DDR-Staatssicherheit leben in Russland und anderen Staaten weiter. Anlässlich der Erklärung der IGFM als Staatsfeind im September 1975 durch die Stasi berichtet die Menschenrechtsorganisation über die Fortführung der Stasi-Methoden und kritisiert Putin-Freunde und -Unterstützer hier in Deutschland.

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Die Darmstädter Grünen-Fraktionsvorsitzende Eva Bredow-Cordier hat gemeinsam mit der IGFM die politische Patenschaft für die in Belarus verfolgten Frauen Neli Alfiorawa und Aliaksandra Pulinovich übernommen. Sie fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung und will mit der Patenschaft auf die brutale politische Repression und die systematischen Menschenrechtsverletzungen des Lukaschenko-Regimes aufmerksam machen.

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