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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

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Öffentliche Hinrichtung auf dem Alikhani-Platz

Heute Morgen wurden Abolfazl Sepahi Badjani und Amirhossein Safari Hosseinabadi auf dem Alikhani-Platz in Isfahan öffentlich hingerichtet, nachdem sie während der Proteste im Januar 2026 festgenommen und zum Tode verurteilt worden waren. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt diese brutale Repression des iranischen Regimes auf das Schärfste.

IGFM: Kasachstan muss Auslieferung zweier russischer Regimekritiker stoppen

Die russische Antikriegsaktivistin Julia Emelianova und der tschetschenische Menschenrechtsaktivist Mansur Mowlajew sind in Kasachstan von der Auslieferung nach Russland bedroht. Die IGFM fordert die kasachischen Behörden auf, ihre Abschiebung zu verhindern, da ihnen in Russland Haft, Folter und das gewaltsame Verschwinden drohen.

Warum das Schicksal zweier Russen von weltpolitischer Bedeutung ist

Seit dem russischen Angriffskrieg ist Kasachstan zu einem wichtigen Partner der EU geworden – doch die Menschenrechte drohen dabei in den Hintergrund zu geraten. Während die Zusammenarbeit ausgebaut wird, droht zwei russischen Regimekritikern trotz erheblicher Menschenrechtsrisiken die Auslieferung.

Dmytro Kutscherjawij

Der junge ukrainische Soldat wurde nach Gefangennahme in Russland strafrechtlich u.a. wegen angeblichem Extremismus angeklagt. Aufgrund dieser strafrechtlichen Verfolgung zählen wir ihn zu inhaftierten politischen Gefangenen in Russland und nicht zu Kriegsgefangenen, wie andere inhaftierte ukrainische Soldaten. Dmytro wurde unrechtmäßig zu 29 Jahren und 4 Monaten in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt.

Ariadna Litwinowa

Ariadna Litwinowa ist eine ehemalige Studentin einer Polizeischule, die sich nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine öffentlich gegen den Krieg stellte. Nach einer Antikriegsaktion am 24. Februar 2025 wurde sie festgenommen und später erneut inhaftiert. Wegen angeblich wiederholter „Diskreditierung“ der russischen Streitkräfte drohen ihr bis zu sieben Jahre Haft.

Walerij Saizew

Walerij Saizew wurde im Alter von 14 Jahren während einer Tuberkulosebehandlung festgenommen und wegen angeblicher terroristischer Aktivitäten sowie mutmaßlicher Unterstützung der ukrainischen Asow-Einheit angeklagt. In einem nicht öffentlichen Verfahren vor einem Militärgericht wurde er am 16. August 2024 zu vier Jahren und sechs Monaten Haft in einer Jugendstrafkolonie verurteilt.

Wladislaw Sosedko

Wladislaw wurde wenige Wochen nach seinem 18. Geburtstag festgenommen. Er ist einer von vielen jungen Menschen in Russland, denen vorgeworfen wird, sich bewaffneten Formationen auf ukrainischer Seite anschließen zu wollen. Am 9. Februar 2026 wurde er zu fünf Jahren Freiheitsstrafe in einer Strafkolonie des allgemeinen Vollzugsregimes verurteilt.

Daniil Kljuka

Daniil Kljuka, Künstler und ehemaliger Kunstlehrer, verbüßt in Russland eine 20-jährige Haftstrafe nach einem unfairen Verfahren. Die IGFM erkennt ihn als politischen Gefangenen an und verweist unter anderem auf mutmaßlich unter Zwang erlangte Aussagen, unzureichend belegte Vorwürfe sowie den Ausschluss der Öffentlichkeit während des Gerichtsverfahrens.

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