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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

Aktuelle Fälle
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für Menschenrechte
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Jurij Michejew

Am 18. Februar 2025 wurde Jurij Michejew zu sieben Jahren Freiheitsstrafe in einer Strafkolonie mit strengem Regime wegen angeblicher Vorbereitung einer Sabotagehandlung verurteilt. Er hatte sich offen gegen den Krieg gegen die Ukraine ausgesprochen.

Nikita Uwarow

Der damals 14-jährige Schüler Nikita Uwarow wurde nach einer friedlichen Aktion zur Unterstützung politischer Gefangener festgenommen und wegen angeblicher terroristischer Aktivitäten zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Valeria Sotowa

Valeria Sotowa wurde wegen des Vorwurfs eines versuchten „Terroranschlags“ zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die mutmaßliche Tat wurde nie ausgeführt und es wird davon ausgegangen gehen da dass ihr Fall Anzeichen politischer Verfolgung aufweist.

Europa in Verantwortung

Bei der Veranstaltung „Europa in Verantwortung“ in Eschweiler informierten die IGFM und das Blau-Gelbe Kreuz über Menschenrechtsverletzungen in frontnahen und besetzten Gebieten der Ukraine. Im Mittelpunkt standen die sogenannte „Human Safari“ in Cherson, die Verschleppung ukrainischer Zivilisten sowie konkrete Möglichkeiten, Betroffene sichtbar zu machen und politischen Druck aufzubauen.

Pejman Zareh

Pejman Zareh, Angehöriger der Bahá'í-Gemeinschaft im Iran, sitzt seit dem 14. März 2026 ohne Anklage in Haft. Fordern Sie mit uns seine Freilassung und den Zugang zu dringend notwendiger medizinischer Versorgung.

Ljubow Lisunowa

Ljubow Lizunowa ist eine junge Aktivistin aus Tschita, zum Zeitpunkt ihrer Festnahme war sie noch Schülerin. Sie wurde wegen eines Antikriegs-Graffitis und Aktivitäten in Telegram-Kanälen festgenommen und zu mehr als drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Iran-Bericht 06. Juli 2026

Der 181. Tag der Revolution im Iran ist von einer weiteren Verschärfung der staatlichen Repression geprägt. Willkürliche Festnahmen, Todesurteile und harte Strafen gegen Aktivisten, Künstler und Angehörige der Zivilgesellschaft verdeutlichen die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen. Gleichzeitig setzen Arbeiter in verschiedenen Landesteilen ihre Proteste gegen wirtschaftliche Not und soziale Ungerechtigkeit fort.

Maksim Lypkan

Maksim wurde kurz nach seinem 18. Geburtstag festgenommen, weil er sich gegen den Krieg engagierte. Am 19. Februar 2024 entschied das Gericht in der Region Moskau auf Grundlage eines angeblichen psychiatrischen Gutachtens ihn zur Zwangsbehandlung in einer geschlossenen Einrichtung einzuweisen.

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