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Fünf Jahre Haft für Bahai-Frauen

Bahai im Iran

Im Iran genießen die Bahá’í keinerlei Rechte, da sie unter der radikalislamischen Herrschaft der Mullahs als „ungeschützte Ungläubige“ gelten. Sie werden häufig willkürlich festgenommen und wegen grotesker Vorwürfe vor Gericht gestellt. Das Revolutionsgericht in Isfahan hat zuletzt fünfzehn Baha’i-Frauen zu insgesamt 75 Jahren Gefängnis verurteilt. Hier auf dem Bild zu sehen Bahai-Frauen, die vor Jahrzehnten verfolgt wurden.

Drastisches Vorgehen gegen die Bahá’í im Iran

Jeweils fünf Jahre Haft für 15 Bahai-Frauen in der Provinz Isfahan

 

Juni 2024: Ein Beitrag aus Religionsfreiheit im Fokus

Die Abteilung Nummer 1 des Revolutionsgerichts Isfahan unter der Leitung von Richter Mohamad-Reza Tavakkoli hat am 16. Mai 2024 fünfzehn Baha’i-Frauen, die in Baharestan, Isfahan, leben, zu insgesamt 75 Jahren Gefängnis verurteilt. Das berichtet das Büro der Internationalen Baha’i-Gemeinschaft bei den Vereinten Nationen in Genf. Die Frauen heißen Mojgan Pourshafi, Nasrin Khademi, Azita Rezvanikhah, Sholeh Ashouri, Mojdeh Bahamin, Boshra Motahhar, Sara Shakib, Samira Shakib, Roya Azadkhosh, Noushin Hemmat, Shourangiz Bahamin, Sanaz Rasteh, Maryam Khorsandi, Firouzeh Rastinejad und Farkhondeh Rezvan-Pey. Sie wurden jeweils zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Zusätzlich zu den Gefängnisstrafen sieht das Urteil gegen die Gruppe Geldstrafen in Höhe von insgesamt 750 Millionen Toman vor, was 50 Millionen Toman – umgerechnet ungefähr 11.000 Euro – pro Person entspricht. Das Urteil beinhaltet außerdem ein fünfjähriges Ausreiseverbot und einen fünfjährigen Entzug sozialer Rechte. Den 15 Frauen wurde „Propaganda gegen die Islamische Republik“ und „Teilnahme an abweichenden Predigten und Lehrtätigkeiten, die im Widerspruch zur Heiligen Scharia des Islam stehen (gemäß Artikel 500 bis des Islamischen Strafgesetzbuchs)“ vorgeworfen.

Unter der radikalislamischen Herrschaft der Mullahs genießen die Bahá’í keinerlei Rechte. Gerichte in der Islamischen Republik haben Anhängern dieser Religionsgemeinschaft das Recht auf Wiedergutmachung oder Schutz vor Übergriffen, Tötungen oder anderen Formen der Verfolgung verweigert – und entschieden, dass iranische Bürger, die Bahá’í töten oder verletzen, nicht für Schäden haften, weil ihre Opfer „ungeschützte Ungläubige“ sind.

Bahá’í werden häufig willkürlich festgenommen und wegen grotesker Vorwürfe vor Gericht gestellt. Jungen Bahá’í wird durch verschiedene Tricks der Zugang zu höherer Bildung verwehrt. Kleine Betriebe oder Grundbesitz der Bahá’í, die zu den wenigen verbliebenen Existenzgrundlagen für sie gehören, werden häufig zur Zielscheibe von Enteignungen oder Verweigerung von Lizenzen. Hasspropaganda in Staatsmedien und Friedhofsschändungen kommen zu den Schikanen hinzu.

Zu den Iran-Berichten der IGFM

2705, 2026

Iran Bericht 26. Mai 2026

Der aktuelle Bericht dokumentiert tödliche Schüsse auf Zivilisten, willkürliche Festnahmen und die Hinrichtung politischer Gefangener. Neben der brutalen Repression in den Gefängnissen leidet die Bevölkerung unter massiver Zensur, katastrophaler Luftqualität und einem kollabierenden Gesundheitssystem durch akuten Medikamentenmangel.

1905, 2026

Iran Bericht 18. Mai 2026

Die Menschenrechtslage im Iran eskaliert weiter dramatisch. Massive Repressionen und totale Netzsperren sollen Morde an Zivilisten, Folter sowie illegale Hinrichtungen vor der Weltöffentlichkeit verdecken. Während die Bevölkerung digital isoliert wird, dringen Berichte über brutale Willkürjustiz und KI-gestützte Überwachung nach draußen. Die Lage bleibt katastrophal.

2904, 2026

Iran Bericht 28. April 2026

Die Menschenrechtslage im Iran ist durch eine massive Repressionswelle mit systematischen Hinrichtungen, willkürlichen Massenverhaftungen und einer totalen digitalen Isolation geprägt. Das Regime nutzt dabei gezielt Todesstrafen und erzwungene Geständnisse zur Unterdrückung der Opposition, während der seit 52 Tagen anhaltende Internet-Blackout die Dokumentation dieser schweren Verstöße verhindert.

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Iran: Tod, Terror und Hinrichtung – Mullahs morden wie Bestien

Am heutigen 11. Februar jährt sich zum 47. Mal der Beginn von Verfolgung, Terror und Hinrichtung durch die islamistische totalitäre Führung der Mullahs. Die IGFM macht deutlich, dass dieses Regime keine Legitimation besitzt und appelliert an die demokratische Staatengemeinschaft, Gespräche mit der säkularen demokratischen Opposition zu führen.

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Jenny Jasberg übernimmt politische Patenschaft

Die Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Jenny Jasberg übernimmt die politische Patenschaft für den iranischen Demonstranten Erfan Soltani. Ihm wird die Teilnahme an regimekritischen Protesten vorgeworfen. Wegen der angeblichen „Feindschaft gegen Gott“ und „Korruption auf Erden“ drohten ihm die Todesstrafe und die Hinrichtung. Trotz seiner vorläufigen Freilassung bleibt seine Lage angesichts der aktuellen Situation im Iran weiterhin akut gefährdet.

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