Elke Zimmer übernimmt politische Patenschaft

Todesstrafe abgewendet, doch weiterhin in Haft: Die baden-württembergische Landtagsabgeordnete Elke Zimmer (Bündnis 90/Die Grünen) unterstützt die iranische Arbeitsrechtsaktivistin Sharifeh Mohammadi gemeinsam mit der IGFM. Mit der Übernahme einer politischen Patenschaft setzt die Politikerin ein klares Zeichen gegen die drakonische Justiz des iranischen Regimes und fordert die sofortige Freilassung der im Lakan-Gefängnis inhaftierten Mutter.

Iran Bericht 18. Mai 2026

Die Menschenrechtslage im Iran eskaliert weiter dramatisch. Massive Repressionen und totale Netzsperren sollen Morde an Zivilisten, Folter sowie illegale Hinrichtungen vor der Weltöffentlichkeit verdecken. Während die Bevölkerung digital isoliert wird, dringen Berichte über brutale Willkürjustiz und KI-gestützte Überwachung nach draußen. Die Lage bleibt katastrophal.

Politische Gefangene der Iran Revolution

Die Islamische Republik Iran ist ein Unrechtsstaat und missachtet systematisch die Rechte ihrer Bürger. Angehörige ethnischer, religiöser und politischer Minderheiten sind im Iran vielfacher Diskriminierungen ausgesetzt. Die IGFM veröffentlicht hier regelmäßig kurze Portraits von iranischen Zivilisten, die im Zuge der Iran Revolution 2026 willkürlich festgenommen wurden und u.a. die Hinrichtung droht.

Oleh Platschkow

Oleh Platschkow wurde am 25. September 2023 zusammen mit seiner, in der Gefangenschaft verstorbenen, Frau in Melitopol von russischen Kräften verschleppt. Seitdem wird der Zivilist ohne offiziellen Rechtsstatus oder Kontakt zur Außenwelt festgehalten, wobei sein aktueller Aufenthaltsort im Untersuchungsgefängnis Nr. 8 auf der Krim vermutet wird.

Thomas Rachel übernimmt Patenschaft für zwei junge Iraner

Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel, fordert die sofortige Freilassung von Peyvand Naimi und Borna Naimi. Die beiden jungen Sportler und Bahá’í wurden willkürlich festgenommen, Scheinhinrichtungen ausgesetzt und unter Folter zu falschen Geständnissen gezwungen.

Peyvand Naimi

Der 30-jährige Bahá’í Peyvand Naimi wurde ohne Beweise festgenommen und wird unter schwerer Folter sowie Scheinhinrichtungen zu falschen Geständnissen gezwungen. Aufgrund seiner religiösen Identität droht ihm in einem unfairen Verfahren die Todesstrafe, während ihm trotz kritischen Zustands jede medizinische Hilfe verweigert wird.

Borna Naimi

Der Karate-Sportler Borna Naimi wurde aufgrund seiner Bahá’í-Zugehörigkeit inhaftiert und durch Elektroschocks, Scheinhinrichtungen sowie Drohungen gegen seine kleine Tochter zu einem falschen Geständnis gezwungen. Ohne Beweise oder rechtlichen Beistand droht dem Familienvater nun die Todesstrafe, während ihm die notwendige medizinische Behandlung seiner Folterverletzungen verweigert wird.

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