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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

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Ali Karimli

Ali Karimli ist seit mehr als 20 Jahren Oppositionsführer der Aserbaidschanischen Volksfrontpartei, die schon seit Jahren starken politischen Repressionen ausgesetzt ist. Mit seiner Festnahme im November 2025 setzt die aserbaidschanische Regierung ihre Einschüchterungstaktik gegen politische Gegner fort. Das Verfahren gegen den Oppositionellen wird ständig hinausgezögert.

Carlos Julio Rojas

Nach fast 21 Monaten Haft im berüchtigten venezolanischen SEBIN-Gefängnis El Helicoide wurde der Journalist und Menschenrechtsverteidiger Carlos Julio Rojas im Januar 2026 freigelassen. Internationale Menschenrechtsorganisationen bewerteten seine Inhaftierung als willkürlich und dokumentierten erhebliche Verletzungen seiner Verfahrensrechte. Trotz seiner Freilassung ist Rojas weiterhin strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt – seine physische Freiheit bedeutet daher nicht die vollständige Wiederherstellung seiner Rechte.

Eilmeldung: Todesurteil für Ali Zarei!

Die Justiz der Islamischen Republik Iran hat den 27-jährigen iranischen Aktivisten Ali Zarei Doozdarrehsi gestern zum Tode verurteilt. Bereits im Jahr 2022 wurde ihm von Regimeschergen ins Auge geschossen, worauf er zur medizinischen Behandlung nach Deutschland kam. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt aufs Schärfste diese geplante Tötung und warnt vor hunderten weiteren Hinrichtungen.

Nigeria: Stärkung der Verbliebenen durch Solidarität mit den Überlebenden

Am 26. Juli 2026 überfiel eine radikalisierte Bande von Hirtennomaden der mehrheitlich muslimischen Bevölkerungsgruppe der Fulani das Dorf Naridon (Bezirk Kauru) im Bundesstaat Kaduna. „Es gibt momentan so viele Morde in Nigeria. Das war Pfarrer Samuel Oyetoro aus der katholischen Diözese Lokoja im benachbarten Bundesstaat Kogi“, schreibt die Ordensfrau Dr. Mary Rose-Claret Ogbuehi. „Er wurde am 29. Juli ermordet."

Syrien: Christen in Syrien brauchen jetzt unsere Unterstützung

In Syrien nimmt der islamistische Einfluss zu, während die wirtschaftliche und politische Lage sehr schwierig bleibt. Das neue Parlament wird stark von Islamisten dominiert, Christen sind nur schwach vertreten und viele denken über Auswanderung nach. Gleichzeitig kehren einige Christen zurück. Hilfsorganisationen wie die „Blauen Maristen“ unterstützen weiterhin Kinder, Senioren und arme Familien.

Libanon: Unverdrossener Einsatz für Familien in Bedrängnis

Die Lage im Libanon bleibt trotz einer brüchigen Waffenruhe instabil, während viele christliche Familien unter Krieg, Arbeitslosigkeit und steigenden Lebenshaltungskosten leiden. Die Hilfsorganisation „Flamme de Charité“ unterstützt weiterhin mehr als 200 christliche Familien und setzt sich insbesondere dafür ein, Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen.

Russland: Verzweifelter Hilferuf aus einem russischen Gefängnis

Valery Perov, geboren am 12. August 1984, wurde am 24. Oktober 2024 wegen angeblicher „Zusammenarbeit auf vertraulicher Basis mit einer ausländischen Organisation zur Unterstützung von Aktivitäten, die wissentlich gegen die Sicherheit der Russischen Föderation gerichtet sind“ zu elf Jahren Haft, einer Geldstrafe von 500.000 Rubel (umgerechnet rund 5.200 Euro) und einem weiteren Jahr mit Freiheitsbeschränkung verurteilt.

Aserbaidschan: Oppositionsführer Ali Karimli in Haft

Die IGFM warnt vor den schlechten Haftbedingungen des aserbaidschanischen Oppositionsführers Ali Karimli. Ihm werde eine dringend benötigte medizinische Untersuchung verweigert, zudem leide er unter unhygienischen Bedingungen, Wassermangel und eingeschränktem Kontakt zu seiner Familie. Die IGFM hält das Strafverfahren gegen Karimli für politisch motiviert und fordert seine sofortige Freilassung.

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