Jahrestagung am 11. April in Bonn
Einmal im Jahr kommen wir zusammen, um uns über aktuelle Menschenrechtsthemen auszutauschen. Dieses Jahr wird mit José Daniel Ferrer einer der bekanntesten ehemaligen politischen Gefangenen Kubas bei uns sein. Wir freuen uns zudem auf den Vortrag von MdB Thomas Rachel, dem Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Weitere spannende Vorträge stehen auf dem Programm – herzliche Einladung!
Tausende Tote nach massiver Gewalt des Regimes
Nach den Tötungen von Demonstranten durch Regimeschergen der Islamischen Republik Iran holen Familienangehörige die Körper der Toten ab. Das Video wurde aufgenommen in einer forensischen Klinik in Kahrizak, im Süden Teherans. Aufgrund der Internetblockade kommen kaum Informationen aus dem Land heraus. Die Informationen, die uns erreichen, sind schrecklich. Das Mullahregime mordet und mordet.

Vier Jahre Krieg – vier Jahre Solidarität
Die deutsche Sektion der IGFM setzt sich in Kooperation mit der ukrainischen Sektion (IAC ISHR) solidarisch für Menschenrechte in der Ukraine ein. Dieser Rückblick zeichnet nach, wie die IGFM ihre langjährige Arbeit in der Ukraine seit Beginn des Krieges fortgesetzt und ausgeweitet hat – von humanitärer Hilfe und Dokumentation schwerer Menschenrechtsverletzungen bis zum Einsatz für verschleppte Zivilisten.
Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
Iran: Drei junge Demonstranten hingerichtet
In der iranischen Stadt Qom wurden drei junge Demonstranten nach den landesweiten Protesten hingerichtet, nachdem ihnen unter anderem „Feindschaft gegen Gott“ vorgeworfen wurde. Berichten zufolge erfolgten die Urteile ohne faires Verfahren, wobei Geständnisse unter Folter erzwungen und grundlegende Verteidigungsrechte missachtet wurden.
Kasachstan: Russischer Aktivistin droht Auslieferung und Verfolgung
Die russische Aktivistin Julia Emelianova wurde 2025 bei einem Transit in Kasachstan festgenommen und ist seither von einer Auslieferung nach Russland bedroht, wo ihr nach Einschätzung von Menschenrechtlern politische Verfolgung und Haft drohen.
ISHR/IGFM erhält den Health:Angel-Preis
Die IGFM wurde mit dem Health:Angel ausgezeichnet, einem der renommiertesten Preise im deutschsprachigen Gesundheitsjournalismus. Die festliche Preisverleihung fand im Hotel Königshof in Bonn statt.
Jahrestagung 2026
Herzliche Einladung zu unserer 54. Jahrestagung in Bonn am 11. und 12. April 2026. Hier treffen sich Mitglieder, Freunde, Förderer, das IGFM-Team, Interessierte und Medienschaffende. Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre zahlreiche Teilnahme!
Unser Einsatz für Politische Gefangene
„Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden“, so steht es in Art. 9 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Weltweit werden jedoch Tausende Menschen willkürlich inhaftiert. Wir machen darauf aufmerksam und setzen uns für die Freilassung ein.
Jede einzelne Freilassung eines politischen Gefangenen und jedes Ende von Misshandlung ist ein Erfolg, für den es sich lohnt zu kämpfen. Wir setzen uns seit Jahren dafür ein, das Schicksal dieser Menschen bekannt zu machen und sie vor dem Vergessen zu bewahren. Machen Sie mit!
Politische Gefangene weltweit
Ukrainische Zivilgefangene
Abgeordnete setzen sich mit politischen Patenschaften ein
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Iran: Drei junge Demonstranten hingerichtet
Islamische Regierung führt Krieg gegen eigenes Volk
Mit großer Bestürzung hat die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte @IGFM_DE von der heutigen Hinrichtung von drei Männern in der iranischen Stadt Qom erfahren. Mehdi Ghasemi, Saleh Mohammadi und Saeid Davoudi wurde vorgeworfen, sich am 8. Januar 2026 an gewaltsamen Auseinandersetzungen beteiligt zu haben. Sie wurden aufgrund der Anklagepunkte “Mord” und „Feindschaft gegen #Gott” („Moharebeh”) zum Tode verurteilt.
“Diese Hinrichtungen sind ein Zeichen dafür, dass das islamische Regime zu keinerlei Kompromissen bereit ist, um jeden Preis an der Macht bleiben will und dafür den Tod von Tausenden Iranern in Kauf nimmt,” teilt Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands, mit.
#Iran #FreeIran #IranRevolution2026 #IRGCTerrorists
Im Iran lösten Schüsse bei einer Chaharshanbeh-Suri-Feier Panik aus. Feiern geht dort nur unter Angst und ständiger Bedrohung. Doch weltweit gingen Iraner auf die Straßen angesichts der traditionellen Feier, die am letzten Mittwoch im persischen Kalender begangen wird. Sie zeigen sich solidarisch mit den Menschen in Iran, die mutig und entschlossen sind. Auch hier in Frankfurt kamen Hunderte Iranerinnen und Iraner zusammen, um gegenüber dem geschlossenen iranischen Konsulat das Feuerfest zu feiern.
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Iran: Alltag aus Tod, Krieg, Freude, Unsicherheit und Hoffnung
➡️ Die Bevölkerung lebt in ständiger Unsicherheit: „Sicherheitskräfte“ verschärfen die Kontrolle, während die Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt ist.
🔴 Mit brutaler Gewalt wird gegen junge Menschen vorgegangen: Mehrere Jugendliche und junge Erwachsene wurden getötet – einige vor den Augen ihrer Familien, andere erst nach wochenlanger Suche gefunden. Rund 500 Personen wurden festgenommen, weil sie angeblich Informationen weitergegeben haben – faire Verfahren sind unter diesen Bedingungen nicht zu erwarten.
⭕ Auch die Lage in den Gefängnissen spitzt sich zu: Überfüllte Haftanstalten, fehlende medizinische Versorgung und kein Zugang zu Anwälten prägen den Alltag vieler Inhaftierter.
📢 Das iranische Volk lechzt nach Freiheit. Informiert euch, teilt diese Inhalte und macht auf die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen aufmerksam.
#Iran #Menschenrechte #HumanRights #StopRepression #PoliticalPrisoners #StandWithIran #InternetShutdown #FreeIran
⚡Julia Emelianova, einer früheren Freiwilligen der St. Petersburger Strukturen von Alexei Nawalny, droht die Auslieferung nach Russland - und dort Gefängnis! @helpemelianova
ℹ Julia wurde 2025 während eines Transits in Almaty, Kasachstan festgenommen und soll jetzt nach Russland ausgeliefert werden. Dort erwartet sie Verfolgung und Haft. Laut dem Prinzip des Non-Refoulement dürfen keine Personen in Staaten zurückgeführt werden, in denen ihnen politisch motivierte Strafverfolgung drohen.
➡️Teile diesen Post - und erzähle Julias Geschichte weiter!
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Was kann ich tun?
Selbst Diktaturen sind von der öffentlichen Meinung in anderen Ländern mit beeinflusst. Daher kann jeder Einzelne eine Menge tun – mehr als Sie vielleicht denken! Möglichkeiten gibt es viele. Bleiben Sie informiert und informieren Sie andere. Beteiligen Sie sich an Appellaktionen oder schreiben Sie einem politischen Gefangenen ins Gefängnis. Sammeln Sie Unterschriften oder setzen Sie sich dauerhaft für einen Gefangenen ein. Je mehr Menschen sich an Aktionen beteiligen, umso größer ist die Wirkung. Deshalb: Machen Sie mit!


























